Die erste Kollektion: Stahlstadkinder

Eine Street-Wear Kollektion, die auf Linz bezogen ist und somit den Ansprüchen und Wünschen der „Kinder“ dieser Stadt gerecht wird. Wir Linzer wachsen auf mit der Industrie – der Vöest.Stahlstadtkinder ist eine Auseinandersetzung mit der Stadt in der wir und bewegen und ein neuer zeitgerechter Weg um unser „Stahlstadtbewusstsein“ auszudrücken. Diese Kollektion ist eine Gegenbewegung zum kommerziellen H&M Stil, der ganz Europa überflutet und einem vorgegebenen Ideal nacheifert.

Die Idee: So wie Sprüche auf T-shirts gedruckt werden und er Träger somit seine Einstellung, seine Persönlichkeit zur Schau stellt, genauso ist die Kollektion Stahlstadtkinder für Linzer, die sich mit ihrer Stadt identifizieren.Die Industrie gilt als Thema. Lagerhallen und Fließbänder als Motiv, Rohrsysteme als Stoffmuster und Industriegegenstände als Ornamente.Die Kleider sind bequem, strapazierfähig und tragbar. Das Material sportlich und universal.Arbeitsweise:Mittels Siebdruck werden Stoffe bedruckt und diese weiter verarbeitet zu Kleidung.Die Motive und Muster sind vierfärbig, was eine hohe Anforderung an den Siebdrucker stellt und die Lebendigkeit der Kleidung unterstreicht.

Modelle:19 T-shirts und Leibchen, 5 Jacken, 3 Hosen, 3 Kleider, 2 Röcke, 2 Pullis, 1 Baby Doll
Zur Kollektion ist ein Prospekt erschienen.
Präsentation:Modepräsentation mit Verkauf am 24.11.1999, Stadtwerkstatt, Linz; Verkauf Museumsshop zur Ausstellung „Sozialmaschine Geld“ im Offenen Kulturhaus, Linz – von Dezember bis März; Am 30.03.2000 bei der Veranstaltung von Bennie Altmüller „Aufzug der Sinne“ im ehemaligen Bürogebäude des Vöest-Alpine Stahlhandles und in Berlin, bei den „Austrian Psycho Nights“. Einer Veranstaltung, die das politische Bild Österreichs im Ausland berichtigen sollte.